ZB Lehmfein­putz trocken
ohne Stroh 1000 kg

ZB - LehmputzeZB - Lehmfeinputz ist ein ökologisch optimiertes Baumaterial mit regionalem Bezug und der Möglichkeit von individuellen Mischvarianten. Problemlose Verarbeitung mit Hand oder mit Maschinen, bauphysikalisch günstige Eigenschaften und ein breites Anwendungsgebiet machen ZB – Lehmfeinputze zu einem wertvollen Baustoff.
ZusammensetzungZB – Lehmfeinputz besteht aus verschiedenen Naturlehmen und Sanden in gleichmäßiger Zusammensetzung. Organische Zuschlagsstoffe sind möglich.
AnwendungsgebietZB – Lehmfeinputz ist nur im Innenbereich einsetzbar. ZB – Lehmfeinputz kann in drei Lagen mit vollflächiger überlappender Armierung auch im Wandheizungsbereich eingesetzt werden. ZB – Lehmfeinputz ist nicht geeignet als Sockelputz und im erdberührenden Bereich. ZB – Lehmfeinputz ist nicht geeignet als Untergrund für Fliesen.
EigenschaftenZB – Lehmfeinputz ist dampfdiffusionsoffen, körper- und luftschalldämmend, wärmespeichernd, wärmeregulierend, feuchtigkeitsregulierend. Er besitzt eine niedrige Gleichgewichtsfeuchte und ist sehr gut verarbeitbar.
Technische Daten / DurchschnittswerteSchüttdichte: 1,4 – 1,5 kg / dm³
Frischmörtelrohrdichte: 1,9 – 2,0 kg / dm³
Festmörtelrohrdichte: 1,6 – 1,8 kg / dm³
Wärmeleitfähigkeit: 0,6 W/mK
Lehmfeinputz, trocken, Korngröße 0-1 mm
LiefermöglichkeitenZB – Lehmfeinputz im Big Bag 1000 kg,
ZB – Lehmfeinputz Big Bag 500 kg,
ZB – Lehmfeinputz im Sack 25 kg
Verbrauchca. 1,6 – 1,8 kg Trockenputz / qm / mm Putzstärke
Grundregeln für den VerarbeiterBei der Vermischung der Lehmputze mit gips-, kalk- oder zementgebundenen Materialien geht die Bindekraft des Lehms verloren. Stellen Sie die Konsistenz der Putze so ein, dass wenig Anmachwasser benötigt wird. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung, so dass das Mauerwerk zügig austrockenen kann. Lehmputze erhalten Ihre Festigkeit nur durch Trocknung und binden nicht durch eine chemische Reaktion mit Bindemitteln ab.
Verarbeitung UntergrundDer Untergrund muss fest, trocken, tragfähig und gleichmäßig saugfähig sein. Er muss salzfrei und frei von Pilzen (Schwamm) sein. Wenig saugender Untergrund (Klinker) und Trockenbausystem (Fermacell, Gipskarton) sind speziell vorzubehandeln (Mineralputzgrundierung).
AusgleichUnebenheiten sind vor dem eigentlichen Lehmputzauftrag mit Lehmputz zu egalisieren. Dabei ist der Ausgleichputz oberflächenbündig abzuziehen und während des Trocknens mit einer Zahnkelle o.ä. aufzurauen.
Vorbereitung der PutzmischungenZB – Lehmfeinputz wird trocken geliefert und in einem sauberen Mörtelkübel mit der erforderlichen Wassermenge angemischt.
Putz auftragenFlächen mit einer mittelfetten Lehmschlämme einschlämmen, dann den Lehmfeinputz auf die noch feuchte Schlämme bringen. ZB – Lehmfeinputz wird mit der Kelle aufgezogen oder aufgespritzt. Dabei sollte eine Putzlage zwischen 3 und 6 mm stark sein. Bei größeren Putzstärken ist mehrlagig zu arbeiten. Vor dem Auftragen der nächsten Lage ist darauf zu achten, dass die vorhergehende Lehmputzlage trocken und aufgeraut ist.
OberflächenbearbeitungSofort nach dem Auftragen des Lehmfeinputzes wird dieser lot- und waagerecht abgezogen und anschließend mit einem Holzbrett ausgerieben oder mit einem Schwammbrett abgefilzt. Durch Annässen der Fläche kann auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgearbeitet werden.
Nachträglicher FarbanstrichLose teile werden von dem trockenen Lehmputz mit einem weichen Besen abgekehrt. Anschließend wird ein offenporiger, spannungsarm erhärtendes Anstrichsystem aufgebracht. Ein Vornässen der Lehmputzwände ist zu vermeiden.
SicherheitshinweiseNicht erforderlich
LagerungZB – Lehmfeinputz wird trocken im Big-Bag und im Sack angeliefert. Er ist witterungsgeschützt auf der Baustelle zu lagern. Die Mischung soll speziell unter Sommerbedingungen regelmäßig angemessen gewässert werden, um nicht oberflächig auszutrocknen.
QualitätskontrolleLaufende produktionstechnische Kontrollen
Anmerkung:Mit den Angaben in dieser technischen Information wollen wir nach besten Wissen beraten. Die Verarbeitungshinweise sind unverbindlich, sie müssen auf die jeweiligen Verhältnisse und Verarbeitungsmethoden abgestimmt werden.
Stand:25.09.2017